Sehr bald …

Wertes Publikum!

Die Herren sind fort, das Schloss verlassen – können Sie sich vorstellen, in welchem Zustand des Chaos allein Herr Coppella seine Räume hinterließ? Von den anderen ganz zu schweigen! Viel Arbeit für einen Diener – und überdies soll ich die Coppelianische Wende hier begleiten. Was da noch an Mühen auf mich Armen zukommen mag, es ist unsäglich!

Jedoch, der Wunsch der Herren sei mir Befehl! Sie erwarten nun also hier skurrilste Dinge, Mumpitz aus den Zeitungen der Welt und andere Kuriositäten – Graf Lindorf etwa wies mich an, seine geheime Korrespondenz zu ordnen und manche Briefe öffentlich zu machen. Interessiert Sie denn dergleichen überhaupt?

Nun denn, wer Freude an dem Sumpf der Nichtigkeiten hat, wem es an Geschmack und Reife mangelt, sich höheren Dingen zu widmen, wer sich wirklich suhlen will in solch unwürdigem Zeitvertreib – ja, wer die Torheit gar besitzt, sich seiner nied`ren Triebe öffentlich zu rühmen: der abonniere, teile, trage in die Welt hinaus die Botschaft von der Coppelian`schen Wende!

Ich hoffe, das Coppelianische Anwesen in zwei Tagen soweit gesäubert zu haben, um mich dieser neuen unerquicklichen Aufgabe stellen zu können. Dass Sie sich nicht schämen, solch Wahnsinn auch noch zu begrüßen!

Respektvollst,

Bastille