Die Weltmaschine – ein einziger Schwindel?

Oststeiermark, Österreich: 23 Jahre lang baute der steirische Künstler und Autodidakt Franz Gsellmann an seiner „Weltmaschine“, über die in der internationalen Presse wiederholt berichtet wurde. Wie nun aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautet, wurde postum Klage gegen den Künstler eingereicht. Der Kläger Comte C. führt an, dass die Konstruktion auf u
nfertigen Plänen zu einer „ultima machina“ beruhe, die dem Kläger abhandengekommen seien. Die wenig fachkundige Ausführung seiner Pläne habe jedoch verhindert, die Welt im Inneren zusammenzuhalten. C. klagt daher auf fahrlässige Weltendekohärenz durch Unterlassung. Fachleute räumen der Klage nur geringe Chancen ein, da das Grazer Landesgericht für Zivilsachen sich wohl als nicht zuständig erklären wird. Dem Kläger soll es dem Vernehmen nach nicht um Schadenersatz gehen, vielmehr sei eine korrekt durchgeführte Neukomposition der allumfassenden Maschine geplant. (Quelle: APA)

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